Leidend
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Eine große, rechteckige Fläche aus tiefschwarzer Tusche dominiert die linke Seite des Bildes. Die Ränder sind unregelmäßig, als hätte der Pinsel sich in das Papier hineingedrückt, während die Mitte fast undurchdringlich dunkel bleibt – ein schwerer, dichter Block aus Schatten. Nach rechts hin löst sich die Schwärze leicht auf, verliert an Härte und franst in ein graues, staubiges Flirren aus.
Rechts neben diesem massiven Dunkel stehen drei dünne, senkrechte Linien, zart und beinahe zitternd, wie mit einem kaum geführten Pinselstrich gezogen. Sie wirken fragil im Vergleich zur wuchtigen Schwärze.
Die gesamte Komposition trägt eine Stimmung von Schwere und Enge, aber auch von einem feinen, leisen Widerstand: Die dünnen Linien wirken wie ein Atemzug, der trotz allem noch stattfindet. Ein Bild von Leiden, das nicht schreit, sondern still drückt – und dennoch einen Hauch von Bewegung, von Möglichkeit, offen lässt.

– Der da –

Das da.
Ja, das.
Nicht so.
Nicht ich.

Reibung.
An mir.
Durch mich.

Sehnen.
Brüchig.
Verlaufen.
Davon.

Sorgsam.
Im Spiegel.
Kalt
in der Brust.

Drückend.
Dicht.
Fremd.

Auferlegt.
Verschnürt.
Zermalmt.

Im Brechen.
Dagegen.
Aufgespannt.
Ins Leere.

Der da.
Leicht.
Anders.
Intakt.

Aufmerken.
Fast
Greifbar.
Flackern.

Gebunden.
Umwoben.
In Stellung.

Verstrickt.
Durch
und durch.