Seltsame Reise
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Zwei dunkle Pinselstriche steigen von unten im Bild auf, zunächst getrennt, dann kreuzen sie sich in der Mitte zu einer eleganten, symmetrischen Schlinge – wie zwei Wege, die sich für einen Moment berühren, umeinander winden und dann wieder auseinanderlaufen. Über der Kreuzung verlieren sich die Linien allmählich in helle, nebelartige Wolken, die sanft ins Weiß des Hintergrunds verschwimmen.
Die Form wirkt gleichzeitig organisch und symbolisch: wie ein tanzender Knoten, eine Begegnung zweier Kräfte oder eine Reise, die sich für einen Augenblick verwebt. Die Stimmung ist ruhig und ein wenig rätselhaft, als würde sich in dieser zarten Geste ein Geheimnis andeuten – ein stilles Zusammentreffen, das weder Anfang noch Ende klar erkennen lässt.

– Ins Nirgends –

Eingerastet.
Los.
Ein Weg.
Dein Weg.

Ich ist Ziel.
Weg ist Weg.
Hinein
und weiter.

Suche—
vergebens.
Schluss.
Verdient?

Schürfen
nach Edelsteinen
im Morast.

Schmutzig.
Frisch.
Vorbei.

Gedanken,
Gegner.
Gefühle—
trüb.

Getrieben.
Unbestimmt.
Nicht da.
Wo?

Sitzen.
Schraubstock.
Gehen.

Kreisen
in Schleifen
um dich selbst.

Auf links.
Außen und Innen.
Zu Tode erschöpft.
Dann da.