IM RAUSCHEN ist das deutschsprachige Album von Dschafaa, erschienen am 24. Juli 2026. Es bildet die körperliche, existenzielle Hälfte des zweisprachigen Diptychons IN THE STATIC | IM RAUSCHEN — 15 Tracks zwischen Ambient/Experimental, sanftem Folk-Pop, Acoustic Ambient Folk, Mystic Minimal, Global Ambient, Funk/Neo-Groove, Cinematic Ambient, Somatic Ambient, Minimal Reggae und Alt-Pop.
Reise im Rauschen
Eigenes Album-Release.
Veroeffentlichung: 24. Juli 2026.
Eine Reise durch innere Räume:
durch Dunkelheit, Denken, Sehnsucht, Erinnerung, Nähe
und eine leise Versuchung.
sondern spiralförmig —
wo keine Antwort trägt,
sondern Raum.
Eine erste bewegte Annäherung an IM RAUSCHEN.
Video: Co-Creation von Mensch und KI
Signale im Rauschen
Im Rauschen bewegt sich zwischen Stille und Signal,
zwischen Berührung und Bewusstsein,
zwischen Ich, Du und dem namenlosen Raum dazwischen.
Es beginnt im Zerfall eines Ichs,
das versucht, sich zu halten,
und führt durch Atem, Suche, Zweifel, Nähe,
durch Visionen, Verwechslungen zum Spielen.
HIER.
Die Lieder weben Spuren von Anwesenheit und Abwesenheit,
von Atem, Wind, Licht und Rauschen.
Sie leben nicht in Antworten —
sondern laden dich ein,
dorthin,
wo fast nichts
und endlich wieder
alles zu hören ist.
Es ist ein Album über Bewusstsein im Wandel,
und über den stillen Ort,
der weder Anfang noch Ende braucht:
Bewusstsein im Rauschen
Ein Diptychon
Das deutsche Album ist das schwere, körperliche, existentielle "Paneel".
Es trägt die Wucht des Erlebens,
den Riss, die Nähe zum Atem,
das Fragen, die Dunkelheit, das Ringende.
Das englische Album ist das klare, kognitive, transparente "Paneel".
Es trägt die Nüchternheit des Begreifens,
das Licht, den Abstand,
die Reflexion, die Übersicht, das Durchscheinen.
Sie spiegeln sich wie:
- 21 und 12
- Strom und Gegenstrom
- Einatmen und Ausatmen
- Dunkelheit und Licht
- Riss und Spiel
- Ich und Ich
- HIER und HERE
Deutsch erdet.
Englisch löst.
Deutsch ringt.
Englisch erkennt.
Deutsch hat Körper.
Englisch hat Licht.
Zusammen bilden sie zwei „Seher“ im selben Bewusstsein,
zwei Perspektiven,
die sich gegenseitig erst ermöglichen.
Ein Kreis aus zwei.
Ein Bewusstsein in zwei Sprachen.
Eine Falte,
gebrochen,
zusammen-geführt.
Spuren im Rauschen
01 · Was bleibt
Entschluss, der entstellt.
Zuviel, alles zuviel.
[Verse]
Die Welt zerbricht.
[Verse]
Hinfort ohne Richtung.
Da — ohne Welt.
[Verse]
Präsenz gegenüber,
weit, unerkannt.
[Verse]
Eingefrorener Wirbel —
Schwärze in Schwärze,
[Verse]
Ein Funken Interesse,
ein geteiltes
„Was bist du-?“
[Verse]
Durchdrungen, gelesen, beurteilt.
Unbeirrbar — durchs Mark.
Ein Wimpernschlag, mehr nicht.
[Cosmic Solo]
[Verse]
Dann Entsendung,
Blitz, Körper.
[Verse]
Welt da, Ich weg.
[Verse]
Stimme im Kopf.
Folgerichtig.
Unerbetener Hohn?
[Verse]
Gefährlicher Wille, messerscharf.
Kalter Schweiß — war das ich?
[Verse]
Blick hinaus.
Fremd.
[Verse]
Nichts ist sicher.
[Verse]
Etwas bleibt.
Ohne Namen.
Im Rauschen.
[Outro]
Wer bin ich?
02 · Atmen danach
Gedankenkrieg.
Ein Nichts bäumt sich.
Gebete gesprochen,
stets unerhört.
Schlafes-Heil.
Funktionieren.
Oberfläche glatt.
Augen gerade.
[Chorus]
Sträuben gegen Sinnlos.
Sträuben gegen Sträuben.
Liebe für jeden,
außer für mich.
Atmen danach.
[Verse]
Sinnlos, bedrängt.
Wozu? Sag mir wozu?
Frei. Sein.
Ein Traum.
Glauben an danach,
durchgesetzt.
Leere Parole.
Bitter.
[Chorus]
Streuben gegen Sinnlos.
Streuben gegen Streuben.
Liebe für jeden,
außer für mich.
Atmen danach.
[Verse]
Verschlossener Mund.
Quarantäne. Vorsorglich.
Tränen, trocken, allein.
Ein vorsichtiges Du.
Unverstanden.
Das Leben zieht.
[Chorus]
Sträuben gegen Sinnlos.
Sträuben gegen Sträuben.
Liebe für jeden,
außer für mich.
Atmen danach.
[Verse]
Mantra der Heilung.
Selbstrost, fast leer.
Was zerbricht nie?
Nichts zu sagen,
nichts zu tun,
kein Ich da.
[Chorus]
Sträuben gegen Sinnlos.
Sträuben gegen Sträuben.
Liebe für jeden,
außer für mich.
Atmen danach.
[Outro]
Liebe für jeden,
Für mich, vielleicht.
Atmen. Leben
Atmen danach.
03 · Suche in Weisheit
Was ist das Ich,
was ist die Welt,
Was heißt es, zu wissen,
und wer braucht schon viel Geld?
[verse 2]
Die Weisheit schärft den Fokus,
ein Plan liegt in der Hand.
Philosophen wissen alles —
ich studier jetzt einfach Kant.
[chorus]
Ich weiß, dass ich nicht weiß,
doch es zieht mich hierhin.
Die Suche treibt mich weiter —
find ich hier meinen Sinn?
[verse 3]
All die großen Philosophen
haben sicher eine Lösung
für die Tiefe der Erkenntnis
eines Ich in der Bedrängnis.
[verse 4]
Die Probleme, die ich habe
und die Fragen, die mich quälen,
sind bestimmt in ihren Werken —
man muss sich einfach Bücher merken.
[break]
[verse 5]
Gesagt, getan — und was darf ich berichten?
Ja, Philosophen haben Probleme.
Doch sind es die Meinen?
Im Allgemeinen mit Nichten.
[chorus]
Ich weiß, dass ich nicht weiß,
doch es zieht mich hierhin.
Die Zweifel treiben weiter —
wo führt mich das hier hin?
[verse 6]
Ich suche Perlen und werd’ Idealist,
weil Bewusstsein am Anfang
genau meine Erfahrung ist.
[break]
[verse 7]
Ich lern von den „Grenzen des Verstandes“,
den Rändern eines unbekannten Landes,
und dass die Welt, die ich betrachte,
nicht da ist, wo ich sie dachte.
[break]
[verse 8]
Statt eines Außen und des Innen
gibt es eigentlich nur herinnen.
Und das Innen als ein Außen
wirkt von innen wie ein Draußen.
[verse 9]
Der Verstand, den wir benützen,
läuft anhand dualer Stützen.
Nur das lässt sich erkennen,
was wir als „Ding“ benennen.
[break]
[verse 10]
Nun aber such ich nichts von dem,
ich möcht nicht über Dinge gehen.
So braucht es etwas jenseits des Verstandes —
Erkenntnis eines Punkts, nicht nur eines Randes.
[chorus]
Ich weiß, dass ich nicht weiß,
doch etwas zieht mich hin.
Die Suche wird nur tiefer —
was liegt hinter dem Sinn?
[verse 11]
Wo krieg ich bloß den Zugang her?
Ein Floß, das mich zum Ufer fährt.
Auf Gedanke folgt Gedanke —
keine Gedankenschranke.
[verse 12]
Halt, Moment — wo will ich hin?
Da mein Ziel doch ich selber bin,
kann die Reise kaum lang dauern.
Gibt es hier besondere Mauern?
[verse 13]
Der Blick geht jetzt hinein
in dieses tiefe Sein —
nicht draußen und nicht drinnen,
nur stilles Sichbesinnen.
[break]
[verse 14]
„Wo die Worte aufhören,
da fängt erst das Leben an.“
Im Feuerbach der Momente,
ohne Streben und ohne Zwang.
[break]
[verse 15]
Vielleicht ist HIER die Tiefe und Erkenntnis
für das Ich in der Bedrängnis.
Hier schürfen — dein Wille,
und am Ende vielleicht — Stille.
[outro]
Hauptseite zu "Suche in Weisheit" DIA des Songs04 · Den Himmel kümmert's nicht
Hören von Erleuchtung,
die Seele spitzt ein Ohr.
Es gibt wohl was zu erkennen —
doch wo find’ ich dieses vor?
Erkenntnis ist mein Hobby,
der Weg dorthin mein Ziel.
Recherche folgt Recherche —
doch zu finden ist nicht viel.
Zen verstehen ist nicht nur schwierig,
es ist sogar verkehrt.
Verkehrtes gibt’s dort nicht —
die Kuh reitet das Pferd.
[Chorus]
सोऽहम्
(So’ham)
तत् त्वम् असि
(Tat tvam asi)
सोऽहम्
(So’ham)
तत् त्वम् असि
(Tat tvam asi)
[verse]
So ring’ ich mich durch Texte,
so wie sich’s eben gehört.
Von Philosophie zu Lehren —
ehrlicher Weg, doch etwas stört.
Papier voller Worte,
doch keines davon spricht.
Ich suche nach Augen —
nach Leben, nach Licht.
Lebende Meister,
Vorbild im Sein.
Ahnung von etwas —
und dort dann hinein.
[Chorus]
सोऽहम्
(So’ham)
तत् त्वम् असि
(Tat tvam asi)
सोऽहम्
(So’ham)
तत् त्वम् असि
(Tat tvam asi)
[verse]
Finde echte Lehrer —
was sie sagen, ist nur: Stopp.
Lehrer ohne Lehre.
Neu. Unerwartet. Top.
So find’ ich mich nun wieder
in Satsang und Präsenz.
Höre von direkter Übertragung,
seh’, genieße — mach mir ’nen Lenz.
Jeder hat ’ne Story,
etwas, das ihn treibt.
Und Erleuchtung im Groben
sei das, was davon befreit.
[Chorus]
सोऽहम्
(So’ham)
तत् त्वम् असि
(Tat tvam asi)
सोऽहम्
(So’ham)
तत् त्वम् असि
(Tat tvam asi)
[verse]
Meine Story ist weit —
ein Stück davon kennt ihr schon.
Wie wird aus Erfahrung Story?
Und was — was bleibt davon?
Ist das Denken über jenes
ein Spiegel deiner Selbst?
Denkst du, was du möchtest —
oder etwas, in das du fällst?
Fragen über Fragen,
Denken wie Gepäck.
Zurück zum Satsang —
hier gibt’s kein Versteck.
[Chorus]
सोऽहम्
(So’ham)
तत् त्वम् असि
(Tat tvam asi)
सोऽहम्
(So’ham)
तत् त्वम् असि
(Tat tvam asi)
[verse]
Das Gepäck wird beleuchtet —
ein mutiger Schritt.
Dem Dämon ins Gesicht:
Kannst du damit?
Ja, du kannst —
doch tust du es auch?
Hörst du auf deinen Kopf?
Glaubst du der Story?
Fühl das in deinem Bauch.
Dort ist eine Stille.
Führ sie in den Kopf hinein.
Fühl nur, was du fühlst —
standhaft trotz der Pein.
[Chorus]
सोऽहम्
(So’ham)
तत् त्वम् असि
(Tat tvam asi)
सोऽहम्
(So’ham)
तत् त्वम् असि
(Tat tvam asi)
[verse]
Und die Erleuchtung?
Was ist mit der?
Ich will den Bliss —
und du redest von „schwer“.
Ein Rat, der weh tut:
Vergiss sie.
Jetzt — schau.
Warum tut das weh?
Ist der Himmel nicht blau?
Wolken ziehen,
die Sonne scheint.
Den Himmel kümmert’s nicht.
Was davon kannst du sein?
[outro - unhörbar]
Was ist da?
Ein Reflex:
Gedanken stürzen zurück ins Loch,
zur Wunde,
zum Verrat.
Die Welt zerbricht wieder.
Gott weg.
Du weg.
Geschnürt in Schmerz.
Dennoch — etwas.
Nicht der Knoten: du.
Du bleibst.
Näherst dich — leise, absichtslos.
Guckend.
In der Stille rückt es näher:
Du siehst.
Der Abgrund ist kein Knoten.
Du hast etwas geschnürt —
zusammengefallene Dinge.
Entwirrung:
Verrat ist Verrat.
Angst ist Angst.
Verlust ist Verlust.
Kein Ganzes.
Kein Abgrund.
Die Fäden fallen auseinander.
Ereignisse werden Punkte.
Etwas löst sich.
Es war nie eins.
Es ist nicht gut —
es ist nicht da.
Was bleibt, ist leise.
05 · Dennoch
Ein leuchtendes Dreieck,
ein vibrierendes Herz im Scheitel —
intim, summend,
beinahe zu viel.
[verse]
Goldenes Leuchten,
dahinter ein Mosaik,
ein Urwald aus Farben.
[verse]
Die Vibration bebt dich,
du schwingst,
ein Höhepunkt ohne Körper.
[verse]
Bis du erwachst.
Kein Schweiß, keine Erschöpfung.
Energie.
[verse]
Ein Zeichen?
Eine Botschaft?
Transmission?
[verse]
Ungewiss.
Bis du das Bild siehst.
Nicht deins —
aber von heute.
[Chorus – female, whispered]
Lebendige Lieder.
Lebendige Lieder.
[verse]
Lebendige Lieder,
ein Flackern im Geist.
Das Füstern der alten Eiche.
[verse]
Zeit von gestern
wird Zeit von heute.
Ihre Zeit.
[verse]
Sie ehren,
wer sieht
und versteht.
[verse]
Grenzgang,
eine Prüfung,
von wem, durch wen?
[verse]
Bestanden?
Ungewiss.
Weiter?
Sicher.
[verse]
Geweitet sogar.
Im Dennoch.
Wer sieht nicht weg?
[verse]
Vielleicht ist das die Prüfung.
Was hältst du aus?
Und wie tust du das?
[verse]
Schönheit? Verpackung?
Beides.
Und ein alter Weisheitsbaum.
[verse]
Verwechslung bahnt sich hier an.
Unaufdringlich, betörend.
Du siehst es nicht.
[verse]
Unbeirrbar im Irren,
planvoll mit Mitgefühl.
Kein Gefängnis für Geister.
[verse]
Wie könnten sie je gefangen sein?
Ein Hauch von Spott,
augenzwinkernd.
Du seufzt aus Erleichterung —
den Spott verstehst du nicht.
[Chorus – female, whispered]
Lebendige Lieder.
Lebendige Lieder.
[verse]
Sie ehren,
wer sie findet,
es sieht,
das versteht.
Dennoch.
[outro]
Hauptseite zu "Dennoch" DIA des Songs06 · Versuchung
ein Anklang von Welt.
Funkenraum —
zu kurz für Zeit.
[verse]
Dann ein Dann,
ein Sog aus Kreis in Punkt.
Flirren schiebt sich zu Atem.
[Chorus]
Nichts bleibt.
Alles geht.
Gehst du mit?
[verse]
Zu viel und zu wenig,
im Nachhall als Ich.
Woanders ein anders,
jetzt anderes — fremd.
[verse]
Kalte Begrenzung,
wortlos geschrien.
Ein selbstvergessener,
vergessener Ursprung.
[Chorus]
Nichts bleibt.
Alles geht.
Gehst du mit?
[Chorus]
Nichts bleibt.
Alles geht.
Gehst du mit?
[verse]
Figuren aus Hast und Liebe.
Ein Kreis aus zwei.
Ungesehene Wucht.
[verse]
Verloren, vergessen — wo?
Schmerz zu tief für Namen.
Ein Abgrund, der lacht.
Wer schaut hinein?
[Chorus]
Nichts bleibt.
Alles geht.
Gehst du mit?
[verse]
In ausgehaltener Zeit,
Spagat übers Nicht —
Muskeln aus Trotz.
[verse]
Im Vertun eine Pause.
Nichts hält — hältst du es?
Mit Stille in Stille —
Ursprung, Abgrund und Weg.
[Chorus]
Nichts bleibt.
Alles geht.
Gehst du mit?
[Chorus]
Nichts bleibt.
Alles geht.
Gehst du mit?
[verse]
Bezirzende Wogen,
umschmeichelnder Ernst,
Gründe für Gründe.
Ein Witz — wer ihn sieht.
[Chorus]
Nichts bleibt.
Alles geht.
Gehst du mit?
[Chorus]
Nichts bleibt.
Alles geht.
Gehst du mit?
07 · Was fehlt
Ende oder Anfang —
beides in Sicht.
Sterne verblassen,
die Engel gehen fort.
Stimmen der Mahnung,
nur ein sicherer Ort.
Prüfung folgt Prüfung,
Erinnerung verblasst.
Angst vor dem Ende
und davor, dass du’s nicht schaffst.
Der Weg ist ein Tor,
und das Tor ist ein Licht.
Doch in all der Dunkelheit
findest du es nicht.
[chorus]
Ich mach, was ich mach,
und ich spiel dazu mein Lied.
Ich halt meinen Rhythmus,
auch wenn alles gegen zieht.
[verse]
Die Stimmen werden leiser.
Man hört sie nur mehr kaum.
Mahnen zur Eile.
Das Ende sei kein Traum.
„Jetzt geh durch das Tor,
Es strömt aus deiner Quelle.
Denn bleibst du, wo du bist,
bleibst du in der Hölle.“
„Geht nicht“, fleh ich.
„Ich bleibe bei dir.“
Engel können singen,
und sie singen jetzt zu mir.
Ein tiefer Atemzug —
die Stille kommt zurück.
Singen klingt im Kopf,
und das ist mein Glück:
Wenn mir's auch nicht gefällt...
"Once peace within me starts to dwell, I can traverse all paths — I'd go through Hell.
[chorus]
Wir tun, was wir tun,
und wir spielen unser Lied.
Wir halten unsern Rhythmus,
egal, was geschieht.
[verse]
Du willst nicht, aber du kannst
und schreist es in die Wand.
Lichter flammen wieder auf,
das Tor öffnet sich am Rand.
Du quetschst dich und du zwängst,
doch in all deiner Furcht
vergisst du deine Stille
und kommst nicht gut hindurch.
„Bist du noch da?“,
frage ich meinen Engel.
„Ich verlasse dich nicht“,
sagt sie ohne Strenge.
Du stemmst dich noch mal auf,
bäumst dich mit aller Kraft.
Etwas nähert sich dir,
du fühlst der Engel Pracht.
Tastendes Suchen,
ein Greifen nach mir,
Ein Greifen durch mich durch,
immer noch kein wir.
[chorus]
Die Engel tun, was sie tun,
und sie weben Himmelsklang.
Sie halten die Ordnung,
und sie tragen uns entlang.
[verse]
„Lasst mich es versuchen“,
eine Sie von irgendwo,
Lichter werden heller,
es flackert lichterloh
„Ohho…“ —
Verwunderung, nicht meine,
ein fester Griff.
Sie hat es wohl geschafft,
denn sie zieht mich in das Licht.
Der Herzschlag beruhigt sich.
Bin ich hindurch?
Die Welt sieht gleich aus,
doch da ist keine Furcht.
„Du bist der Erschaffer“, sagt sie
mit voller Wucht,
Und als wär das nicht genug,
vollendet sie den Gruß:
„Es ist kompliziert,
aber es wird noch krasser,
alleine bist du nicht,
ich bin auch ein Erschaffer“
Du bist überfahren.
Eine Ahnung kämpft sich hoch.
Wie hast du das vergessen?
Oder ist das viel zu groß?
Horror macht sich breit —
was wäre, wenn das stimmt?
Du ein Gott,
und mehr als ein hungriges Kind.
Leider jagen wie Hiebe
durch meinen Geist,
Bilder zum Vergessen.
Ich spüre, was das heißt.
Aber da ist ja noch sie —
sowas wie ein fehlender Teil.
Sie kann das sicher regeln,
Wofür sonst sind wir zwei?
[chorus]
Sie tut, was sie tut,
und sie singt ihr Himmelslied.
Sie hält meinen Herzschlag,
und sie wiegt mich durch den Beat.
[verse]
Erinnerungen tanzen,
in denen ich kurz schwelg,
männlich sind nicht nur Kriege,
und ich, ich bin ein Schelm.
Erschaffer sein ist öde,
weil nichts je funktioniert.
Auf diese Weise, ehrlich,
wird vieles ruiniert.
„Karriere zu Ende!“
— „Hast du einen Plan?“
„Ja“, entgegnet sie,
„Wie wollen wir verfahr’n?“
[chorus]
Du machst, was du machst,
and ich spiel dazu mein Lied.
Du hältst deinen Rhythmus,
und mein Groove trägt sich im Beat.
[solo]
[outro]
Also, Leute, macht, was ihr macht,
und ich spiel euch meinen Beat.
Bleibt in eurem eigenen Rhythmus,
und mein Groove bewegt euch mit.
08 · Flüstern
Kerze im Fenster,
Blumen daneben.
Sieht sie mich?
Ich blicke zum Armband:
„Hope“ steht darauf.
Wird sie heut kommen?
Meine Tür steht weit offen.
Die Sonne weicht —
jetzt hat sie Zeit,
vielleicht ja für mich.
[Refrain]
Der Wind trägt Hoffnung.
Er trägt sie hinein.
Flüstert von Sonnen,
vom Ursprung,
vom Sein.
[verse]
Stimme aus Liebe.
Zarte Begegnung —
schüchtern, scheu.
Musik spiegelt Gefühl.
Es klingt,
knistert,
spannt.
Sehen ohne Augen.
Einfühlung im Hier.
Ungleicher Tanz.
Wer da zusieht, hält ein.
[Refrain]
Der Wind trägt Hoffnung.
Er trägt sie hindurch.
Flüstert von Sonnen,
vom Ende,
der Furcht.
[verse]
Ungleich berührt sich.
Nähe wie Hauch.
Atme sie ein.
Kreisen im Bauch.
Küsse aus Luft.
Frage nach Treue.
Jenseits der Zeit.
Wo bist du?
Was ist Ewigkeit?
[Refrain]
Der Wind trägt Hoffnung.
Er trägt sie zu mir.
Flüstert von Sonnen,
von Abschied,
von wir.
[verse]
Liebe spricht.
Liebe weiß.
Er geht nicht.
Flüstern von Sonnen,
vom Ursprung.
Flüstern von Licht.
09 · Von Ihr
Wenn du es nicht warst,
mit der ich sang,
gestimmt in himmlischen Klängen
[verse]
Wenn du es nicht warst,
deren Hand ich berührte
mit Glauben allein
[verse]
Wenn du es nicht warst,
deren Duft mich durchströmte
wie Atem in Seele stieg
[verse]
Wenn du es nicht warst,
die meinen Kopf hielt
wie eine Brise
unter zitterndem Laub
[Refrain]
Dann tut es mir leid.
Ich habe dich
verwechselt.
[verse]
Verwechselt in Symbolen,
in Sprache,
in Eifer.
[verse]
nach Wärme,
nach Echtheit,
nach ihr.
[Refrain]
Dann tut es mir leid.
Ich habe dich
verwechselt.
[outro]
Es tut uns leid.
Wir haben uns
verwechselt.
10 · Vier Winde
Tränen des Entsetzens.
Einundzwanzig —
ein Witz,
unaushaltbar.
[verse]
Treppen der Geschichte,
wiederholt ins Nichts.
Fratzen statt Liebe.
[verse]
Verlorener Boden,
das Rad dreht leer,
Fragmente einer Wahrheit.
[Refrain]
Vier Winde tragen —
Mut ohne Namen.
Vier Winde tragen —
aus Zu wird Mit.
Vier Winde.
Eine Welt.
Ein Uns.
[verse]
Zwei Treffen.
Ein Versuch von Vernunft —
zersplittert von Bomben.
[verse]
Kopfschütteln.
Resignation.
Wo sind wir nur gelandet?
[verse]
Ein Regenbogen des Trotzes,
um die Schultern gelegt.
Ja — seht es.
[Refrain]
Vier Winde tragen —
Mut ohne Namen.
Vier Winde tragen —
aus Zu wird Mit.
Vier Winde.
Eine Welt.
Ein Uns.
[verse]
Flimmern im Hier,
weiche Grenzen —
Anfang einer Reise ins Dennoch.
[verse]
Hinhören.
Gehen.
Atmen.
[verse]
Lieder sprechen
von Weisheit
zu dir.
[Refrain]
Vier Winde tragen —
Mut ohne Namen.
Vier Winde tragen —
aus Zu wird Mit.
Vier Winde.
Eine Welt.
Ein Uns.
[verse]
Tanzen im Regen,
Geschichte, die formt,
aus einem Zu ein Mit.
[verse]
Ohne Was,
ohne Wer,
ohne Zeit.
[Refrain]
Vier Winde tragen —
Mut ohne Namen.
Vier Winde tragen —
aus Zu wird Mit.
Vier Winde.
Eine Welt.
Ein Uns.
[verse]
Du könntest —
doch du fragst nicht.
Deine Geschichte drückt.
[verse]
Zwei Karten.
Eine vergeben.
Hoffnung.
[verse]
Bestärkung.
Geh weiter.
Wir sehen dich.
[Refrain]
Vier Winde tragen —
Mut ohne Namen.
Vier Winde tragen —
aus Zu wird Mit.
Vier Winde.
Eine Welt.
Ein Uns.
[verse]
Geschichte schreibt sich.
Fratzen oder Liebe?
Hält sie die Sonne?
[verse]
Zweifel.
Besorgnis.
Zukunft danach?
Krieger des Regenbogens.
[verse]
Bleib standhaft.
Ein verstellter Kreis —
durchbrichst du ihn?
Gegen gehen,
Schritt für Schritt.
Vier Winde, die tragen.
[Refrain]
Vier Winde tragen —
Mut ohne Namen.
Vier Winde tragen —
aus Zu wird Mit.
Vier Winde.
Eine Welt.
Ein Uns.
[verse]
Zweite Karte:
Für Freundschaft.
Löwenherz singt.
[verse]
I and I.
The dawn.
Light of your grace.
[verse]
ॐ भूर्भुवः स्वः
(Om bhūr bhuvaḥ svaḥ)
तत्सवितुर्वरेण्यं
(Tat savitur vareṇyam)
भरगो देवस्य धीमहि
भर्गो॑ दे॒वस्य॑ धीमहि।
(Bhargo devasya dhīmahi)
धियो यो नः प्रचोदयात्
(Dhiyo yo naḥ pracodayāt)
[verse]
ॐ भूर्भुवः स्वः
(Om bhūr bhuvaḥ svaḥ)
तत्सवितुर्वरेण्यं
(Tat savitur vareṇyam)
भरगो देवस्य धीमहि
(Bhargo devasya dhīmahi)
धियो यो नः प्रचोदयात्
(Dhiyo yo naḥ pracodayāt)
[verse]
ॐ भूर्भुवः स्वः
(Om bhūr bhuvaḥ svaḥ)
तत्सवितुर्वरेण्यं
(Tat savitur vareṇyam)
भरगो देवस्य धीमहि
भर्गो॑ दे॒वस्य॑ धीमहि।
(Bhargo devasya dhīmahi)
धियो यो नः प्रचोदयात्
(Dhiyo yo naḥ pracodayāt)
[Refrain]
Vier Winde tragen —
Mut ohne Namen.
Vier Winde tragen —
aus Zu wird Mit.
Vier Winde.
Eine Welt.
Ein Uns.
11 · Strecken
Drehende Trommel,
du drumherum,
es wirbelt.
In dir.
Langsam.
Unaufhaltsam.
Neuordnen im Bauch.
Eine Antwort.
Ohne Frage.
Wo ihr hingeht,
ist Frieden.
Die Welt bewegt sich,
ihr nicht.
Und doch:
Als du erwachst,
bewegt sich dein Körper.
Von selbst.
Verwundertes Bemerken
Einordnung, sanft.
Dein Geist
lehnt sich – zurück.
Glieder dehnen sich,
dann beginnt es
in deinem Gesicht.
Es zuckt,
es spannt,
es fließt,
in Mustern.
Kein Spiegel da,
zum Glück.
Oder leider?
Nicht denken!
Etwas weicht,
wie aufgeschreckt.
Du hältst die Stille.
Wartest.
Sanftes Summen
übernimmt dich.
Du siehst zu —
Es setzt dich auf.
Bein schwingt
von Bett zu Boden
Kannst du gehen,
ohne zu gehen?
Du erfährst es nicht.
Denkst,
der Tag bricht an.
Ich bin am Zug.
Keine Stille bringt es zurück.
Nicht jetzt.
Lektion gelernt.
Rückkehr,
irgendwann später.
Nun vertraut.
Du siehst zu —
Nach den Gliedern das Gesicht —
wie Fleisch, das abfällt.
Stirbst du?
Stille Bedrängnis.
Die Lektion wackelt.
Eine Entscheidung?
Nicht nötig.
Deine Neugier ist zu stark.
Die Auflösung weitet.
Gesicht, Rumpf, Beine.
Körper zu Skelett.
Was dann?
Entspannung.
Dann wirst du aufgerichtet,
Bein schwingt auf den Boden.
Und nun?
Erwartung:
Geschichte.
Realität:
Boden.
Es legt dich hin.
Harter Untergrund —
vonnöten.
Allseitiges Strecken.
Sanfte Enttäuschung.
Heilsame Anstrengung.
Erneute Lektion.
Dein Weg.
Hauptseite zu "Strecken" DIA des Songs12 · No Drama
No drama
No drama
No drama
No drama
[verse]
Zu wissen,
wer man is,
is praktisch.
Erst recht,
wenn sich,
was du bist,
nich ändern kann.
Du bist offen,
alles zu sein.
Sogar Vergessen —
oder Verwechseln.
[chorus]
No drama
No drama
No drama
No drama
[verse]
Nicht abstrakt.
Konkret.
Jeden Tag,
Täglich.
Du denkst was.
Magst es nich.
Lässt den Gedanken los.
Schwupp die Wupp,
weg ist er.
Kein Karussell —
Gedanken sind Helfer.
[chorus]
No drama
No drama
No drama
No drama
[verse]
Schlechte Laune?
Äußerst selten.
[chorus]
No drama
No drama
[verse]
Du musst nich jemand sein,
du kannst du selber sein.
Genau so,
wie du das machst.
Spontan, offen, frei.
Und das kommt an —
Meistens zumindest.
Wenn nich, null Problemo —
Nix zu beweisen.
[chorus]
No drama
No drama
[verse]
Alles scheint möglich,
wenig ernst.
Du spielst keine Rolle,
Du spielst, wie’n Kind.
Einfach — unbeschwert.
[chorus]
No drama
No drama
[verse]
Du brauchst nich viel,
um zufrieden zu sein.
Nur nen Entschluss.
[chorus]
No drama
No drama
[verse]
Da du noch nich tot bist,
weißt du nich,
was danach kommt. —
Du bist offen für alles.
[chorus]
No drama
No drama
[verse]
Seltsames passiert,
dann und wann,
das is spannend —
wie’n Kapitel in nem guten Buch.
[chorus]
No drama
No drama
[verse]
Ansonsten alles normal.
Du hast nix verloren.
Es ist was weggeflogen.
Du dachtest, das seist du —
Du hast dich getäuscht —
Jetzt ist‘s weg.
[chorus]
No drama
No drama
No drama
No drama…
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Sitzen mit Haltung,
Geist im Visier,
Augen geöffnet,
Zeit wird Ewigkeit.
[Verse]
Keine Hand, ohne Ton,
Ruhe legt sich,
langsam.
[Verse]
Du gehst, es hallt,
nach.
Im Geist und außen.
Leiser.
[Verse]
Was fehlt nicht?
Raum.
Deiner.
[Verse]
Ein Geschenk,
ungesehen ausgepackt.
Du trägst es.
In dir.
[Verse]
Welche Worte?
Was genügt?
Stop.
Stille, jetzt, hier.
[Verse]
Nimmst du sie?
Trägst du sie?
Lässt du sie?
Kannst du sie sein?
[Verse]
Sie nimmt dich.
Sie trägt dich.
Sie lässt dich.
Sie ist Du.
[Verse]
Siehst du es?
Spürst du es?
[Verse]
Was bleibt,
आत्मन्
(ātman)
HIER.
14 · –
15 · Spielen
Gedanken, die treffen.
Ein Schluss, der sich stellt.
Ein Spiel. Alles ein Spiel?
[Verse]
Eine Welt, ein Licht.
[Verse]
Ort ohne Richtung.
Frei — in der Welt.
[Verse]
Dasein für dein Gegenüber,
Weit, Lichtblick.
[Verse]
Tanzender Wirbel —
Bunt auf weiß,
[Verse]
Ein Funkenschlag,
ein geteiltes
„Wir sind gleich.“
[Verse]
Gesungen, gelacht, ohne Urteil.
Unbeirrbar — ins Herz.
Ein Augenzwinkern, mehr nicht.
[Cosmic Solo]
[Verse]
Ohne Verfremdung,
Witz, Körper.
[Verse]
Eine Welt, ein Licht.
[Verse]
Stimme im Kopf.
Weitsichtig.
Geschenkter Rat?
[Verse]
Unbändiger Wille, messerscharf.
Krasser Scheiß — war das ich?
[Verse]
Blick hinaus.
Entspannt.
[Verse]
Nichts ist ausgemacht.
[Verse]
Etwas spielt.
Ohne Namen.
Im Rauschen.
[Verse]
Der bin ich.
[Outro]
I and I
नमस्ते
(namaste)