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Eine zarte, fast flüchtige Tuschezeichnung zeigt eine waagerechte Linie, die wie ein ferner Horizont wirkt. Unter dieser dunkleren Kante lösen sich die Formen in weich verlaufende Grauwerte auf, als würde Nebel über einer ruhigen Wasserfläche treiben. Alles darüber ist gänzlich leer und hell, ein weiter, offener Raum ohne Begrenzung. Die Szene wirkt meditativ und still, wie ein Moment kurz vor einem tiefen Atemzug. Die Linie am Rand deutet etwas an – vielleicht Meer, vielleicht Land, vielleicht nur ein Gefühl –, und doch bleibt sie bewusst unbestimmt. Das gesamte Bild vermittelt ein sanftes Schweben zwischen Bedeutung und Leere, als würde sich der Sinn erst im Betrachten selbst formen.

– Das Meer –

Ein dieses für jeden.
Ungewollt.
Doppelt geworfen.
Wohin?

Keine Antwort,
nicht mal deine.
Starker
Sog.

Bedrängt
von einer Frage.
Nur eine.
Zu viel?

Anscheinend.
Die Leere.
Ziehend
an dir.

Halten?
Gegenziehen?
Woran?

Ins Leere.
Genau.
Hallo?
Hallo?

Ja,
dachte ich mir.
Danke. Für nichts.

Deine Antwort,
sie bleibt.
Seltsam,
es hallt.

Tosen,
eigen und fremd.
Rauschend schweigen.
Das Meer.