Freiheit
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Eine zarte, monochrome Aquarellzeichnung zeigt die Silhouette eines kleinen Kindes, wahrscheinlich ein Junge, der leicht nach vorn gebeugt steht. Der Junge streckt den rechten Arm aus, als würde er etwas erreichen wollen, und seine Finger sind sanft geöffnet. Vor ihm schwebt eine einzelne Feder in der Luft, leicht und frei, gerade so, als würde sie im nächsten Moment weiter fortgetragen werden. Die Szene wirkt ruhig, fast poetisch – ein stiller Moment zwischen Berührung und Loslassen. Die Haltung des Kindes vermittelt eine Mischung aus Neugier, Staunen und einem Hauch von Sehnsucht, als ob die Feder für etwas Größeres steht: Unschuld, Freiheit oder einen flüchtigen Gedanken, der sich dem Griff entzieht.

– Ohne Wozu –

Gespinste von Freiheit,
unreflektierte Müh.
Es lodert.
Wem gehorchst du?
Sprich.

Es flackert im Geist?
Gut. Such deine Gründe.
Die Welt wartet
nicht.

Ist ein Tropfen frei,
der auf ein Feuer trifft?
Bist du frei,
wenn der Ausgang
zum Antrieb wird?

Kannst du jemand sein,
der du nicht bist?
Mach.

Genug?
Gut.
Oder nicht.
Du musst es wissen.