Wege
DE · EN
Eine weiche, in Grautönen gehaltene Tuschezeichnung zeigt einen schmalen, nach oben verlaufenden dunklen Pfad, der sich aus der unteren Bildmitte nach oben windet. Der Weg wirkt wie aus Nebel geboren – an manchen Stellen klarer, an anderen verschwommen, als hätte er keinen festen Boden. Ganz oben mündet er in eine breite, wolkenartige Form aus diffusem Grau, die den Eindruck eines dichten Nebels oder einer Gedankenwolke vermittelt. Der Übergang zwischen Weg und Wolke ist fließend, fast ätherisch. Die Szene strahlt eine leise Melancholie aus, aber auch Hoffnung: ein Weg, der ins Ungewisse führt, in etwas Größeres, Weicheres, vielleicht in Erkenntnis oder Traum.

– Glitschig –

Glitschiges
Greifen.
Mit Fingern
aus Erneut.

Suchend.
Klebend.
An Heil.
Von woanders.

Durchrutscht.
Verschleiert.
Ohne Gegenstand.
Hin.

Glauben.
Vertrauen.
Meines.
Und zurück?

Gerede.
Nebel auf Schleier.
Hakenlos.
Allein.

Auf sich.
Brennend,
im Greifen.
Kalte Flammen.

Züngeln.
Umzingeln.
Doppeltes Greifen.
Halb gesehen.

Halb blind,
halb tot
geschaut.
Glitschig.

Wieder.
Anders.
Hier.