Bewusstsein
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Ein einfacher, rechteckiger Rahmen aus dunkler Tusche steht allein auf hellem Papier. Die Linien sind nicht exakt oder technisch gezogen, sondern wirken wie mit einem breiten, leicht ausgefransten Pinsel gestrichen. Jede Seite hat ihre eigene Textur – mal dichter und schwerer, mal dünner und beinahe durchsichtig –, als hätte der Pinsel auf seinem Weg an Kraft gewonnen und wieder verloren. Der Innenraum des Rahmens bleibt vollkommen leer, ein helles, stilles Feld. Die Komposition vermittelt ein Gefühl von Offenheit und Erwartung, als würde der leere Raum selbst etwas Bedeutungsvolles enthalten: ein Moment der Bewusstheit, ein Atemzug der Klarheit oder die Einladung, Gedanken loszulassen, damit etwas Neues entstehen kann.

– Der sieht –

Etwas ist.
Überdauern.
Aber wie?
Bin das ich?

Blick um Blick,
hinaus und hinein.
Pendelnd.

Vorher da,
jetzt hier.
Nirgends jemals
ein Ende.

Überdauern bleibt.
Wandel ohne Wandel?
Was kann das?

Wieder diese Ahnung.
Ein Fingerzeig?
Für wen?

In der Brust
der Finger.
Zeigen auf sich.
Und die Ahnung.

Gespürt,
unverkörpert.
Getroffen,
bodenlos.

Gehalten
durch nirgends.
Blickend im Jetzt.

Andauernd,
nur du.